Ministerpräsident Wüst besucht ZPW-Projekt in Schalke

Gelsenkirchen als Vorreiter in der Stadtentwicklung

Großer Besuch für große Themen: Am 27. August 2025 machte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst im Rahmen seiner Sommertour Halt in Gelsenkirchen – begleitet von zahlreichen Journalist*innen. Sein Ziel: Die Stadt als Vorreiterin für innovative Stadtentwicklung kennenzulernen – und sich vor Ort ein Bild von Projekten zu machen, die mit Mut, Teamarbeit und Weitblick Quartiere verändern. 

Im Fokus: Die Zukunftspartnerschaft Wohnen, die in Gelsenkirchen gemeinsam mit dem Land NRW einen neuen Weg im Umgang mit Problemimmobilien geht. 

August 29, 2025

Ministerpräsident Wüst und OB Karin Welge unterhalten sich bei einem Termin auf Schalke mit ZPW-Geschäftsführer Tobias Clermont.

Station: Engelsburg – ein Symbol für Aufbruch 

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Karin Welge, Stadtbaurat Christoph Heidenreich, dem städtischen Team der ZPW sowie dem Stadtteilbüro Schalke-Nord und der SEG besuchte der Ministerpräsident die sogenannte Engelsburg – eine Immobilie mit schwieriger Geschichte, die die Stadt kürzlich erwerben konnte. 

Rund um die Schalker Meile hat Gelsenkirchen in den vergangenen Monaten zahlreiche Problemimmobilien identifiziert, teilweise bereits abgerissen. Die freiwerdenden Flächen sind Teil einer umfassenden Aufwertung des Quartiers, die nun neue Spielräume schafft: für Bildung, Bewegung und Zusammenhalt. 

Investition in Bildung und Begegnung 

Mit der Erweiterung der Schule an der Kurt-Schumacher-Straße und dem geplanten Neubau einer Turnhalle zeigt sich: Hier wird Stadtentwicklung nicht nur baulich, sondern gesellschaftlich gedacht. Ministerpräsident Wüst brachte es auf den Punkt: 

„Gelsenkirchen zeigt, wie mutige Stadtentwicklung aussehen kann. Wo Problemimmobilien das Stadtbild belastet und Lebensqualität eingeschränkt haben, entsteht jetzt neuer Raum für Bildung, Bewegung und Begegnung. Das hat Vorbildcharakter für ganz NRW.“ 

ZPW als Ermöglicherin – Stadtumbau mit System 

Die Zukunftspartnerschaft Wohnen bildet die strukturelle und finanzielle Grundlage für genau solche Entwicklungen. Mit Unterstützung des Landes und in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, städtischen Gesellschaften und Quartiersakteur*innen ist es gelungen, in kurzer Zeit große Wirkung zu erzielen. 

OB Karin Welge fasste es so zusammen: 

„Im Umfeld der neuen Schule und der sanierten Glückauf-Kampfbahn können wir nun auch für die Nachbarschaft das Quartier weiter deutlich aufwerten. Der Ankauf im Ahlmannshof, der Abriss der Emil-Zimmermann-Allee 1 und nun die Engelsburg zeigen: Wir handeln. Und wir machen weiter.“ 

Die ZPW ermöglicht es, durch gezielte Investitionen in belasteten Quartieren die Wohn- und Lebensqualität dauerhaft zu verbessern. Gleichzeitig schafft sie Raum für neue Nutzungen – wie Kitas, Spielplätze oder Sportangebote. Das stärkt nicht nur die bauliche Struktur, sondern auch das soziale Miteinander. 

Die Zukunftspartnerschaft Wohnen ist eine koordinierte Stadtumbaumaßnahme, getragen von: 

  • der Stabsstelle Zukunftspartnerschaft Wohnen / strategische Stadterneuerung der Stadt Gelsenkirchen, 
  • der SEG (Stadtentwicklungsgesellschaft Gelsenkirchen). 

Alle Maßnahmen der ZPW sind eingebettet in die gesamtstädtische Strategie und werden in enger Abstimmung mit den quartiersbezogenen Stadterneuerungsprogrammen umgesetzt. Ziel ist es, nachhaltige Verbesserungen für die gesamte Stadtgesellschaft zu schaffen – pragmatisch, gezielt und zum Wohle des öffentlichen Bedarfs. 

Schalke als Beispiel für gelebte Zusammenarbeit 

Die Begehung in Schalke war auch ein deutliches Signal für die Kraft der Zusammenarbeit: Verwaltung, Stadtentwicklung, Bildung und Politik ziehen gemeinsam an einem Strang – unterstützt vom Land NRW. Die ZPW ist dabei mehr als ein Förderprogramm: Sie ist ein stadtweites Zukunftsversprechen, das Schritt für Schritt eingelöst wird. 

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