Abriss in der Wildenbruchstraße 73 in Gelsenkirchen

Gründerzeithaus weicht Wildenbruchhalle-Erweiterung
In Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen steht ein bedeutsames Bauprojekt vor dem Abschluss. Das gründerzeitliche Mehrfamilienhaus an der Wildenbruchstraße 73 wird im November 2025 vollständig abgerissen. Nach Jahren des Leerstands und massiven baulichen Verfalls soll die Fläche künftig der Erweiterung des Areals um die benachbarte Wildenbruchhalle dienen.

November 5, 2025

Abriss Gelsenkirchen Wildenbruchstraße 73: Gründerzeithaus weicht Wildenbruchhalle-Erweiterung In Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen steht ein bedeutsames Bauprojekt vor dem Abschluss. Das gründerzeitliche Mehrfamilienhaus an der Wildenbruchstraße 73 wird im November 2025 vollständig abgerissen. Nach Jahren des Leerstands und massiven baulichen Verfalls soll die Fläche künftig der Erweiterung des Areals um die benachbarte Wildenbruchhalle dienen. Wildenbruchstraße 73 Bulmke-Hüllen: Vom Gründerzeitjuwel zur Problemimmobilie Das 1916 errichtete Mehrfamilienhaus war einst ein typisches Beispiel gründerzeitlicher Architektur in Gelsenkirchen. Mit drei Wohneinheiten im Vollgeschoss à 120 Quadratmeter sowie zwei kleineren Dachgeschosswohnungen von jeweils etwa 55 Quadratmetern bot es insgesamt fünf Familien ein Zuhause. Über ein Jahrhundert lang prägte das Gebäude das Straßenbild in Bulmke-Hüllen und war Teil der gewachsenen Nachbarschaft. Doch die letzten Jahre haben dem historischen Objekt schwer zugesetzt. Seit etwa fünf bis zehn Jahren steht das Haus leer und verfiel zusehends zu einer Problemimmobilie, die sowohl das Stadtbild als auch die Lebensqualität der Nachbarschaft beeinträchtigt. Sanierungsstau und Vandalismus: Unhaltbare Zustände an der Wildenbruchstraße Der aktuelle Zustand des Gebäudes macht eine Sanierung praktisch unmöglich. Massive bauliche und bauordnungsrechtliche Mängel haben sich über die Jahre angesammelt und das Objekt unbewohnbar gemacht. Besonders gravierend sind die brandschutzrechtlichen Probleme: Die Wohnungstrennwände entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards, was im Ernstfall fatale Folgen haben könnte. Auch die Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Unzureichende Absturzsicherungen im Treppenhaus und auf den Balkonen stellen eine akute Gefahr dar. Eine schadhafte Dacheindeckung hat über Jahre hinweg Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen lassen, wodurch die Böden des Dachgeschosses stark feuchtigkeitsbelastet sind, und entsprechende Folgeschäden aufweisen. Besonders schwer wiegen die Schäden durch Kabel- und Leitungsdiebe, die nahezu die gesamte Haustechnik demontiert haben. Sowohl die Elektroinstallationen als auch die Heizungsrohre wurden gestohlen, was das Gebäude vollständig unbewohnbar machte. Als wäre das nicht genug, wurde das leerstehende Objekt über die Jahre hinweg komplett vermüllt und von Vandalen heimgesucht. Abriss Wildenbruchstraße 73: Kompletter Rückbau in November 2025 Angesichts des desolaten Zustands haben die Verantwortlichen eine klare Entscheidung getroffen: Das Gründerzeithaus an der Wildenbruchstraße 73 wird vollständig abgerissen. Die Abbrucharbeiten sollen im November 2025 beginnen. Diese radikale Lösung ist die einzige wirtschaftlich vertretbare Option, da die Sanierungskosten in keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen stehen würden. Der systematische Abriss erfolgt unter Berücksichtigung aller Umwelt- und Sicherheitsvorschriften. Dabei müssen nicht nur die baulichen Strukturen fachgerecht entfernt, sondern auch die angesammelten Abfälle und möglichen Schadstoffe ordnungsgemäß entsorgt werden. Der Rückbau eines über 100 Jahre alten Gebäudes erfordert besondere Sorgfalt, um Umweltbelastungen zu vermeiden. Quartiersentwicklung Bulmke-Hüllen: Von der Problemimmobilie zur Chance Der Abriss des verfallenen Mehrfamilienhauses markiert einen Wendepunkt für die Nachbarschaft an der Wildenbruchstraße. Nach Jahren der Belastung durch die Problemimmobilie können die Anwohner auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität hoffen. Das verwilderte und vermüllte Grundstück wird verschwinden und einer sinnvollen, gemeinnützigen Nutzung zugeführt. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie aus städtebaulichen Problemen neue Chancen entstehen können. Die Umwandlung einer belastenden Problemimmobilie in eine städtebauliche Potentialfläche ist eine Chance für das gesamte Quartier und stärkt die Infrastruktur in Bulmke-Hüllen nachhaltig.

Wildenbruchstraße 73 Bulmke-Hüllen: Vom Gründerzeitjuwel zur Problemimmobilie

Das 1916 errichtete Mehrfamilienhaus war einst ein typisches Beispiel gründerzeitlicher Architektur in Gelsenkirchen. Mit drei Wohneinheiten im Vollgeschoss à 120 Quadratmeter sowie zwei kleineren Dachgeschosswohnungen von jeweils etwa 55 Quadratmetern bot es insgesamt fünf Familien ein Zuhause. Über ein Jahrhundert lang prägte das Gebäude das Straßenbild in Bulmke-Hüllen und war Teil der gewachsenen Nachbarschaft.

Doch die letzten Jahre haben dem historischen Objekt schwer zugesetzt. Seit etwa fünf bis zehn Jahren steht das Haus leer und verfiel zusehends zu einer Problemimmobilie, die sowohl das Stadtbild als auch die Lebensqualität der Nachbarschaft beeinträchtigt.

Sanierungsstau und Vandalismus: Unhaltbare Zustände an der Wildenbruchstraße

Der aktuelle Zustand des Gebäudes macht eine Sanierung praktisch unmöglich. Massive bauliche und bauordnungsrechtliche Mängel haben sich über die Jahre angesammelt und das Objekt unbewohnbar gemacht. Besonders gravierend sind die brandschutzrechtlichen Probleme: Die Wohnungstrennwände entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards, was im Ernstfall fatale Folgen haben könnte.

Auch die Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Unzureichende Absturzsicherungen im Treppenhaus und auf den Balkonen stellen eine akute Gefahr dar. Eine schadhafte Dacheindeckung hat über Jahre hinweg Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen lassen, wodurch die Böden des Dachgeschosses stark feuchtigkeitsbelastet sind, und entsprechende Folgeschäden aufweisen.

Besonders schwer wiegen die Schäden durch Kabel- und Leitungsdiebe, die nahezu die gesamte Haustechnik demontiert haben. Sowohl die Elektroinstallationen als auch die Heizungsrohre wurden gestohlen, was das Gebäude vollständig unbewohnbar machte. Als wäre das nicht genug, wurde das leerstehende Objekt über die Jahre hinweg komplett vermüllt und von Vandalen heimgesucht.

Abriss Wildenbruchstraße 73: Kompletter Rückbau in November 2025

Angesichts des desolaten Zustands haben die Verantwortlichen eine klare Entscheidung getroffen: Das Gründerzeithaus an der Wildenbruchstraße 73 wird vollständig abgerissen. Die Abbrucharbeiten sollen im November 2025 beginnen. Diese radikale Lösung ist die einzige wirtschaftlich vertretbare Option, da die Sanierungskosten in keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen stehen würden.

Der systematische Abriss erfolgt unter Berücksichtigung aller Umwelt- und Sicherheitsvorschriften. Dabei müssen nicht nur die baulichen Strukturen fachgerecht entfernt, sondern auch die angesammelten Abfälle und möglichen Schadstoffe ordnungsgemäß entsorgt werden. Der Rückbau eines über 100 Jahre alten Gebäudes erfordert besondere Sorgfalt, um Umweltbelastungen zu vermeiden.

Quartiersentwicklung Bulmke-Hüllen: Von der Problemimmobilie zur Chance

Der Abriss des verfallenen Mehrfamilienhauses markiert einen Wendepunkt für die Nachbarschaft an der Wildenbruchstraße. Nach Jahren der Belastung durch die Problemimmobilie können die Anwohner auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität hoffen. Das verwilderte und vermüllte Grundstück wird verschwinden und einer sinnvollen, gemeinnützigen Nutzung zugeführt.

Das Projekt zeigt exemplarisch, wie aus städtebaulichen Problemen neue Chancen entstehen können. Die Umwandlung einer belastenden Problemimmobilie in eine städtebauliche Potentialfläche ist eine Chance für das gesamte Quartier und stärkt die Infrastruktur in Bulmke-Hüllen nachhaltig.

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